Meteo
DIE KIRCHEN

ARCHIDIAKONATSKIRCHE VON S. MARIA NASCENTE (Pieve)

Sie geht auf eine Zeit vor dem Jahr Tausend zurück. Das jetzige Gebäude wurde nach einem Plan des Architekten Domenico Schiavi zwischen 1761 und 1819 auf der vorherigen gotischen Kirche errichtet, deren Chor nach Zeichnungen von Tizian von seiner Werkstatt mit Fresken bemalt worden war. Die Fassade (1875-1876) ist mit zwölf Statuen dekoriert, welche die Schutzpatrone der von der Archidiakonatskirche abhängigen Kirchen darstellen, während die Lünette ein Mosaik mit der Darstellung von Mariä Geburt aufweist. Im Innern befinden sich zahlreiche Werke, die von der Geschichte des antiken religiösen Bauwerks Zeugnis ablegen. Von besonderem Wert sind die Madonna mit dem Kind (1560?) von Tizian, die Werke von Cesare Vecellio und der Flügelaltar, welcher der Werkstatt des Simon von Taisten (Ende des 15.Jhs.) zugeschrieben wird. In der Sakristei sind wetrvolle Werke aus der Werkstatt von Palma il Giovane, von Zorzi Sotirico da Creta, von Catarino Veneziano.


Kirche der SS. Angeli Custodi (Pieve)

Wurde auf Veranlassung von Mgr.Graf Gaspari Adami 1637 gebaut.


Kirche des Christus von Valcalda (Pieve)  

Die erste an diesem Ort zu Ehren des heiligen Antonius Abt gebaute Kirche muss sehr alt gewesen sein; infolge der Auffindung eines Kruzifixes in Valcalda im Jahr 1540 wurde sie Kirche des Christus genannt. Die Fresken des Chors stammen aus dem 17.Jh. Der Hochaltar ist holzgeschnitzt mit dem Kruzifix in der Mitte. Das Fresko des Bogenfeldes der Fassade stellt die Szene der Auffindung des Kruzifixes dar und ist von Vicari. 1853 wurde sie vergrössert; sie ist die meistbesuchte Wallfahrtskirche des Cadore; seit 1929 ist sie dem Kloster der unbeschuhten Karmeliter angeschlossen.


Kirche von S.Lorenzo (Sottocastello)  

Sie wurde 1682 in gotischem Stil auf den Überresten eines Tempelchens gebaut und 1795 renoviert. Wertvoll sind der Fussboden aus Steinen von Castellavazzo und die antiken Leuchter aus venezianischem Silber. Bemerkenswert auch der hölzerne Christus über der Apsis. Die Kirche besitzt ausserdem einen Chormantel aus Goldbrokat aus dem 17.Jh., der in der Archidiakonatskirche in Pieve aufbewahrt wird. Der Glockenturm ist von 1666.


Kirche von S. Antonio (Sottocastello)

Es war ein kleiner Altar, der 1854 zu einem Kirchlein vergrössert wurde; das Altarbild mit dem heiligen Antonius ist von Vicari.


Kirche von S.Candido (Tai)

Die ursprüngliche Struktur von 1339 wurde in Lauf der Zeit verändert und in den Jahren 1570-72 neuerrichtet; renoviert 1718 und 1800. Die Struktur ist gotisch. Die Tafeln der drei Altäre, Madonna mit dem Kind, der Heilige Kandidus und Heilige Oswald, Heilige Apollonia und Heiliger Moritz, im Jahr 1582 gemalt, sind von Cesare Vecellio. Der Glockenturm geht auf 1783 zurück, und die Orgel ist von Antonio und Agostino Callido (1820 ca.)


Kirche von S. Andrea (Damos)

Sie wurde auf der voherigen von 1348 errichtet und scheint aus dem 16.Jh.zu stammen. Es sind Fresken aus dem 14. Jh., wahrscheinlich aus der Schule von Tolmezzo vorhanden, und andere, die auf das 18.- 19. Jh. zurückgehen


Kirche von S. Tommaso (Pozzale) 

Sie geht auf das 13.Jh. zurück und ist mehrmals wiederaufgebaut worden; die jetztige wurde 1843 gebaut, ist 1844 verbrannt und in der Folge reonviert worden. Sie ist bei den Kunsthistorikern bekannt, weil sie ein Polyptychon von Vittore Carpaccio, Madonna mit dem Kind, Heiliger Rocco, Heiliger Sebastian, Heiliger Thomas, Heiliger Dionysos besitzt, das 1519 gemalt wurde.


Kirche von S. Antonio (Pozzale) 

Private Kirche, die 1822 von Mgr. Mariano Da Rù gebaut wurde. An den Seiten des Chores sind zwei Fresken von Vicari.


Kirche von S. Bartolomeo (Nebbiù)

Sie wurde in den Jahren 1803 - 1807 gebaut, im Jahr 1820 geweiht und 1890 renoviert. Sie besitzt zwei hölzerne Altäre, die aus der Kirche des Christus von Valcalda stammen, der des heiligen Antonius hat ein Altarbild von Marco Vecellio (ein entfernter Vetter von Tizian) aus dem Jahr 1584, der andere ein Altarbild aus dem 17.Jh. mit dem heiligen Carlo Borromeo.

 


Kirche von S. Dionisio (die alte) (Nebbiù)

Von dem antiken gotischen Bau, der aus dem 15.Jh. stammt und 1864 demoliert wurde, ist nur die Apsis übrig geblieben. Bis 1807 war es die einzige Kirche des Ortes.


Kirche von S. Dionisio sul Monte

Sie befindet sich auf einem Hügel, der das darunterliegende Tal beherrscht, auf dem Weg, der an die Abhänge des Antelao führt. Eine erste Kirche existierte schon 1484, eine zweite wurde 1588 gebaut und 1910 renoviert.

 

 

GEMEINDE
Wo es liegt
Kunststadt
Die geschichte
Palazzi und monumente
Museen
Die kirchen
Kulturstadt 2004
 
TURISM
A.p.t.
Die Parks
Sportanlangen
Weranstaltungen
Restaurants
Hotels - schutzütten
Lichtspieltheater
Imagines
Pieve di Cadore Filmfestival
Fahrradtourismus und okologich transport
Magnifico Comune di Pieve di Cadore 2004 - Tutti i diritti riservati