|
Die
Aufwertung der vorhandenen Bauwerke von historischem
Interesse, die Arbeit, um die archäologischen Schätze
sichtbar und zugänglich zu machen und die in der Neuzeit
gebauten Befestigungen zu sanieren, haben Pieve di Cadore
die Möglichkeit gegeben, sich Kunststadt zu nennen und
in das Verzeichnis der befestigten Städte von Venetien,
aufgenommen zu werden.
Die Regierung der Region hat mit dem Beschluss Nr. 2956
vom 3. Oktober 2003 entschieden, es zusammen mit zwei
anderen wichtigen Städten der Provinz: Belluno und Feltre,
in dieses Verzeichnis einzuschliessen.
Der Ort, in dem Tiziano Vecellio geboren wurde, beherbergt
auf seinem Territorium ausser dem Haus
von Tiziano, das mit Königlichem Erlass Nr. 1725
vom 17.12.1922 zum Nationaldenkmal erklärt wurde, den
Palazzo della Magnifica
Comunità di Cadore, und eine beachtenswerte Anzahl
von historisch interessanten Gebäuden, deren grösster
Teil im Ortszentrum liegt.
Die Aufwertung des archäologischen Ausgrabungsgebietes
beim Rathaus ermöglicht es, wertvolle Zeugnisse der
strategischen Bedeutung, die Pieve schon in der Vergangenheit
besass, ans Licht zu bringen.
Im
Museum der Magnifica Comunità
(das zweitwichtigste in des Region wegen des paläovenetischen
Funde) kann man unter anderem Funde aus der römischen
Zeit sehen, und im Archiv befinden sich Sammlungen und
Dokumente über die alte und neuere Geschichte des ganzen
Cadore.
Das
Brillenmuseum, das
in seiner Art eines der bedeutendsten in Europa ist,
verwahrt wichtige Brillensammlungen und hebt so die
vorwiegende Industrie von Pieve und vom ganzen Cadoretal
hervor.
Die
Archidiakonatskirche Santa
Maria Nascente verwahrt Kirchengeräte und Gemälde
von Tizian und Cesare Vecellio.
Werke von Cesare Vecellio, Vittore Carpaccio und Gianbattista
Vicari kann man in den Kirchen
der Ortsteile Pozzale und Tai sehen.
|