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MUSEEN,
BIBLIOTHEKEN, ARCHIVE UND GEMÄLDEGALERIEN
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Das
Museum von Cadore im Palazzo della Magnifica
Comunità ist ein "Behälter", der die historischen Werte
der Region widerspiegelt. Der Museumsraum enthält das
archäologische Museum [dort sind vorrömische (von
500 Jahren v.Chr. an) und römische Fundstücke ausgestellt,
die eine Rekonstruktion grosser Teile der Urgeschichte
und der alten Geschichte ermöglichen] und dem wiederum
zwei schematische Abteilungen zur Seite stehen, die
das Risorgimento Cadorino (1848) beschreiben
(Münzen, Gedenkmünzen, Flinten, Säbel, Bajonette, Hellebarden,
Lanzen, Schwerter, die von den Freikorps benutzt wurden
und weitere Gegenstände aus dieser Zeit; u.s.w.), die
Istituzione Comunitaria [dort werden die Statuten
ausgestellt, einige im Original (1545) andere als Reproduktion
(1338), wertvolle Bücher und verschiedene Gegenstände]
und die Gemäldegalerie (in zwei Abteilungen:
die antike, moderne und zeitgenössische). In der antiken
Abteilung ragen Werke von Andrea Brustolon (Zuschreibung)
(1662-1732) hervor, von Cesare Vecellio (1521-1602),
Marco Vecellio (1545-1611), Tiziano Vecellio genannt
Tizianello (Zuschreibung) (ca.1570-1650) und anonyme
Werke aus dem 18.Jh. Die moderne Abteilung enthält viele
Werke von Giovanni Barbisan, Marco D'Avanzo, Tomaso
Da Rin, Boris Georgiev, Ettore Marchioni, Edgardo Rossaro,
Masi Simonetti, Pio Solero, Guglielmo Talamini (34 Werke),
Fiorenzo Tomea und zahlreichen zeitgenössischen Künstlern.
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Das
Geburtshaus
von Tiziano:
ist ganz in der Nähe des Hauptplatzes von Pieve an der
Strasse, die nach Sottocastello führt. Das Museum im
Erdgeschoss besteht aus einem grossen Saal, dessen Wände
getäfelt sind, der Boden aus Holzstücken, wo Reproduktionen
von Werken des Künstelrs ausgestellt sind, einige Drucke
und einige Stücke der bibliographischen Sammlung von
Tizian. Im Obergeschoss sind vier kleine Lokale, die
durch einen Gang verbunden sind. Das erste auf der linken
Seite hat einen Steinfussboden, im Hintergrund eine
Feuerstelle mit Rauchfang, Hausrat (Truhe, Backtrog,
Bänke, Stühle u.s.w.); and den Wänden Reproduktionen.
Gegenüber ein getäfelter Raum mit zwei Fenstern aus
Bleiglas; an den Wänden Reproduktionen von Briefen des
Tizian. Wenn man im Korridor weitergeht, ist links ein
getäfelter Raum und gegenüber ein grösserer mit einem
Kamin.
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Das
Brillenmuseum:
befindet sich in Tai di Cadore; es ist das einzige seiner
Art auf der Welt; es sind über 2.600 Stücke ausgestellt,
vom Mittelalter bis in die heutige Zeit. Die ausgestellten
Brillen stehen oft richtigen Schmuckstücken oder kunstgewerblichen
Produkten in nichts nach. In seinen Schaukästen illustriert
das Museum alles, was man entdecken kann (und es ist
sehr viel) über die Geschichte eines Instrumentes, das
wir heute ganz natürlich aufsetzen, vielleicht ohne
uns bewusst zu sein, von welcher Entwicklung es das
Ergebnis ist.
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Das
Museo nelle Nuvole
(Museum in den Wolken), das höchste in Europa, steht
auf dem Gipfel des Monte Rite in 2181 m. Höhe im Gebiet
von Cibiana di Cadore und wurde auf Veranlassung von
Reinhold Messner errichtet, der Fotos, Fundstücke, Studien
und Kunstwerke über das Gebirge zur Verfügung gestellt
hat. Die Umwidmung der auf den Ersten Weltkrieg zurückgehenden
Festung ist von der Region Veneto durchgeführt worden.
Es ist am 29.Juni 2002 eröffnet worden.
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| Biblioteca
Tizianesca,
Palazzo della Magnifica Comunità, Pieve di Cadore. Sie
zählt zu den vollständigsten und erschöpfendsten Sammlugen
über das Leben, die Werke und die Kritik von Tiziano Vecellio.
Der bibliographische Komplex umfasst 1.700 Bände, die
vom 16.Jh. an bis in die heutige Zeit gedruckt wurden,
800 Zeitschriften, die ab 1840 herausgegeben wurden und
in 20 typologische Kategorien unterteilt sind, ca. 2.000
Stücke gemischten Inhalts (Berichte, Reden, Doktorarbeiten,
Ansprachen, Essays, Kritik, Forschungen, Überprüfungen,
Analysen, dukumentarische Beweise, Kataloge u.s.w.). 25
Bände stammen aus dem 16.Jh., einige davon, ca. 15 sind
Raritäten und Erstausgaben. |
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Biblioteca
Moderna,
Palazzo della Magnifica Comunità, Pieve di Cadore. Verfügt
über eine reichhaltige Sammlung von Büchern (1500),
die Aspekte der cadorinischen Gesellschaft berteffen:
Wirtschaft, Soziologie, Geschichte, Geographie, Kultur,
Kunst, Archtektur, Umwelt, Militaria, Sitten und Bräuche,
Transportwesen, Kommunikation, Ereignisse, Begebenheiten,
Literatur, Poesie, Persönlichkeiten.
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| Biblioteca
Storica Cadorina
in Vigo di Cadore. 1892 gegründet, in drei Abteilungen
unterteilt: historisches Archiv, cadorinische Bibliothek,
Universalbibliothek. Die erste Abteilung ist in fünf Sektoren
unterteilt: von Dokumenten ältesten Ursprungs bis zum
Jahr 1420 (500 Pergamente); Dokumente von 1420; Dokumente
von 1420 bis 1797; Dokumente von 1797 bis 1814; Dokumente
von 1814 bis 1866; Dokumente ab 1866. Die zweite Abteilung
besteht aus ca. 5.000 Bänden, Schriften, Zeitschriften,
Dokumenten, Manuskripten, Blättern, Heften, die Themen
des Cadore Gebietes behandeln. Die allgemeine Abteilung
enthält Werke verschiedensten Inhalts und von antiken
und modernen, italienischen und ausländischen Autoren.
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Fondi Archivistici
(historische Archive) della Magnifica Comunità. Der
Bestand ist in drei Abteilungen gesammelt: "antikes"
Archiv, "modernes" Archiv und "vereinigte" Archive.
Das sogenannnte antike Archiv ist das primäre Element,
da es über eine grosse Anzahl von Dokumenten, Schriften
und Akten von 1325 bis 1811 verfügt. Es ist ordnungsgemäss
inventarisiert in Umschlägen, die von 1 bis 283 numeriert
und in Titel unterteilt sind. Das sogenannte moderne
Archiv bewahrt die jüngste Geschichte auf, von der Gründung
des Consorzio cadorino (1875) an bis zum heutigen Tag.
Die vereinigten Archive sind: der Corpus pergamenaceo,
welcher 679 Dokumente enthält, die vom 12. bis zum 17.
Jh. abgefasst wurden, mit Regest und Namensverzeichnis
der Notare, der Personen und Orte versehen. Der fondo
Jacobi, bestehend aus unzähligen Notizbüchern, Transkriptionen
von notariellen und kirchlichen Urkunden (vom 10. bis
zum 19. Jh.), Urteilen, Biographien, Stammbäumen, Nachrichten,
Beschreibungen, Berichten, Geschichtsschreibungen von
Cadore. Der fondo, in Umschlägen von 284 bis 306 katalogisiert,
hat als analytisches Forschungsinstrument gedient. Der
Fondo Coletti-Candidopoli, der gerade neugeordnet wird,
ist ein vollständiges und spezifisches Beispiel vom
internationalen Unternehmertum des Holzhandels im Cadore.
Der Fondo Marchetti besteht aus über 300 Fotoplatten
(1900-1936) von Ortschaften, Wäldern, Anbauten, Landschaften
und vor allem vom Lebensmilieu, von den Arbeiten, der
Religiosität, den Spielen, den Jahreszeiten. Der fondo
verfügt über eine computerisierte Katalogisierung und
Reproduktion der Platten auf Papier.
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